Lösung für Maschinenersatzbau: Personal und Maschinen in der Produktion besser koordinieren.

Excavator working on a mountain

Einen Hersteller von Schaufeln für Schaufelbagger berieten wir vor kurzem zum Thema Personalmanagement. Das Unternehmen suchte nach einer Möglichkeit, wie es sein Personal in seinen Werkstattbereichen effektiver einsetzen könnte. Gleichzeitig wollte das Unternehmen seinen Kunden eine genauere Auskunft geben können, wie lange die Produktion der Ersatzschaufeln dauern würde.

IST-Zustand: Koordination anhand von handschriftlichen Einsatzplänen

In dem Unternehmen fanden wir folgende Ist-Situation vor, wie es bisher den Einsatz des Personals in den einzelnen Bereichen organisierte:

  1. Für jeden Werkstattbereich existierte eine grobe Kalkulation, welcher Auftrag wo bearbeitet wurde.
  2. Jeder Mitarbeiter erhielt auf Basis dieser Kalkulation einen Plan, an welchem Auftrag er wann zu arbeiten hätte.
  3. Es existierten Wochen- und Tagespläne, in denen tabellarisch das Personal, die Maschinen und die Aufträge erfasst wurden.
  4. Alle Pläne wurden von Hand erstellt.

Zudem mussten wir bei der Suche nach einer Lösung folgende weitere Punkte berücksichtigen.

  • Nur in bestimmten Werkstattbereichen konnten bestimmte Aufträge erledigt werden.
  • Nur bestimmte Personen konnten bestimmte Maschinen bedienen.

Wir suchten nach einer Lösung, mit der man nicht nur die Mitarbeiter besser einsetzen, sondern gleichzeitig eine Soll-Ist Analyse der Arbeiten durchführen könnte. So sollten mittelfristig bessere Aussagen zu den Lieferzeiten zu treffen sein. Dies war notwendig, da die meisten Kunden einen konkreten Zeitpunkt benannt haben wollten, um selbst den Einsatz ihrer Schaufelbagger planen zu können.

Lösung: Soll-Ist Analyse und Koordination von Personal und Maschinen mit Hilfe einer Software

Unser Lösung bestand in einer Software, in der wir sämtliche vorhandene Daten erfassten. Wir konnten in dieser das Personal und deren Qualifikationen, die Maschinen und deren Möglichkeiten sowie einen groben Zeitaufwand pro Auftrag hinterlegen. Daraus ergab sich ein erster Einsatzplan und eine verbesserte Aussagemöglichkeit zu den Lieferzeiten. Gleichzeitig verringerten wir damit den zeitlichen Aufwand, der zuvor notwendig war, um die Einsatzpläne handschriftlich zu erstellen. Die Einsatzpläne wurden nach Einführung der Software nur noch an den Werkstattbereichsleiter übergeben, der sich anschließend um die Umsetzung kümmerte.

Im darauffolgenden Schritt begannen wir mit der Soll-Ist Analyse der einzelnen Arbeitsschritte. Wir erfassten die Zeit, die ein Mitarbeiter an einer Maschine für einen Auftrag benötigte und verglichen diese mit der in der Software hinterlegten Zeit. Waren Abweichungen vorhanden, wurde diese nach oben oder unten korrigiert. Mit der Zeit erhielten wir für das Unternehmen eine Zeittabelle, mit der die Angebotsabteilung konkrete Aussagen zu den Lieferzeiten treffen konnte.

Startbild: © José 16 – Fotolia.com

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