Schwarze Stunde für den Gründungsstandort Deutschland: Kürzungen beim Gründungszuschuss

Der Gründungszuschuss ist eines der wirksamsten Arbeitsmarktinstrumente. Dies liegt vor allem daran, weil er eine Hilfe zur Selbshilfe ist. Da der Gründungszuschuss strikt befristet ist, muss sich der Empfänger anstrengen, um möglichst schnell für sich selbst sorgen zu können. Etwa 140.000 Gründer haben den Zuschuss jährlich genutzt.

Nach dem Ende des Bewilligungszeitraums waren noch etwa 80 Prozent selbständig, andere hatten eine feste Stelle angenommen. Doch nun wird der Erfolg dieser Hilfe von der Bundesregierung in Frage gestellt. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen möchte am Gründungszuschuss sparen und kürzt die Mittel um 75 Prozent. Statt 1,8 Milliarden dürfen die Arbeitsagenturen nur noch 470 Millionen Euro zu diesem Zweck ausgeben. Die erste Phase des Gründungszuschusses, bei der das Arbeitslosengeld I weiterhin ausgezahlt wird und zusätzlich ein Sozialbeitrag von 300 EUR gewährt wird, verkürzt sich von neun auf sechs Monate. Die Phase II, in der nur noch ein Zuschuss zu den Sozialkosten gewährt wird, wird dafür um drei auf neun Monate verlängert.Musste der Arbeitslose bisher nur 90 Tage Restanspruch auf Arbeitslosengeld I haben, sind es nun 150 Tage. Effektiv erhält er mit dem Gründungszuschuss also maximal einen Monat länger sein Arbeitslosengeld I. Zugleich gibt es keinen Rechtsanspruch mehr. Vielmehr muss der Gründer nun seinen Sachbearbeiter von seiner Geschäftsidee überzeugen. Die Agentur für Arbeit kann nach eigenem Ermessen entscheiden, ob der Gründerzuschuss bewilligt wird. Welche Kriterien dabei eine Rolle spielen, ist allerdings noch offen.Man kann davon ausgehen, dass die Anzahl der geförderten Gründer rapide zurückgehen wird. Ob der gewünschte Einspareffekt tatsächlich eintreten wird, darf allerdings bezweifelt werden. Ohne Gründerzuschuss sind viele Existenzgründer schnell wieder in der Arbeitslosigkeit. Die Kosten für das Arbeitslosengeld werden also steigen. Zudem werden sich weniger Menschen für eine Gründung entscheiden – das bedeutet weniger Innovation, weniger Arbeitsplätze und mehr Kosten für andere Sozialleistungen.

Lösung für Lebensmittel-Großhandel: Schnellere Datenbank für Datenverwaltung

Für einen Kunden im Lebensmittel-Großhandel suchten wir vor Kurzem nach einer Lösung, um große Datenmengen schneller zu verarbeiten.

IST Zustand: Wartezeiten zwischen den Eingaben von bis zu 30 Sekunden

Bei unserem Kunden fanden wir folgenden Ist-Zustand vor: Der Kunde besaß eine Datenbank mit über 800.000 Artikeln. Bei jeder Abfrage wurde die Datenbank nach den entsprechenden Artikeln durchsucht. Das führte zu langen Wartezeiten zwischen 3 bis 30 Sekunden. Erst dannach konnten die Mitarbeiter eine weitere Eingabe tätigen. Durch diese Wartezeit benötigte ein Mitarbeiter rund 5 bis 7 Minuten für 20 Eingaben.

Kalkulation der zukünftigen Eingabemengen

Für uns war das Ziel damit vorgegeben. Wir wollten eine Datenbanktechnologie finden, mit der man die Wartzeiten auf Null minimieren könnte. Bevor wir jedoch nach einer geeigneten Lösung suchten, berechneten wir in einer Prognose, welches Datenaufkommen zukünftig zu erwarten sei. Dazu betrachteten wir, wie sich die Datenmenge des Unternehmens bisher entwickelte und erstellten eine Hochrechnung für die nächsten Jahre. Zusätzlich berücksichtigten wir, dass bei einer schnelleren Datenverarbeitung voraussichtlich auch mehr Daten eingegeben würden.

Lösung: Datenbanktechnologie ohne Wartezeit

Die Suche nach einer geeigneten Datenbank-Technologie, erwies sich schwieriger als angenommen. Wir fanden bei unserer Suche keinen Anbieter, dessen Lösung wir sofort einsetzen konnten. Stattdessen schauten wir uns bei ausgewählten Favoriten die Technologie hinter der Datenbank etwas genauer an. So fanden wir heraus, was der Hersteller an seiner Datenbanktechnologie optimieren musste, damit sie sich für die Anforderungen unseres Kunden eignen würde.

Nach Einführung der neuen Datenbank-Technologie, maßen wir noch einmal die Zeit, welche die Mitarbeiter jetzt für die bereits erwähnten 20 Eingaben benötigten: Ohne Warten verkürzte sich die Eingabezeit auf rund 1 bis 2 Minuten. Ein Mitarbeiter schaffte die selbe Arbeit nun in rund einem Viertel der Zeit.

Lösung für Hersteller von Kabinenumhausungen: Schnelle Nachkalkulation nach Aufragsabwicklung

Für einen Hersteller von Kabinenumhausungen suchten wir vor Kurzem eine Lösung, wie dieser seine Produkte besser nachkalkulieren kann.

IST-Zustand: Verschiedene Programme und Scripte

Der Hersteller von Kabinenumhausungen besaß bisher verschiedene Insellösungen, mit denen er seine Produkte kalkulierte. Bei den Insellösungen handelte es sich um verschiedene Programme, selbst geschriebene Scripte und dem Programm Excel. Das Problem war, dass viele Daten mit diesen Tools nicht erfasst werden konnten, verloren gingen oder doppelt eingetragen wurden.

Analyse der Prozesse für die Nachkalkulation

Wir begannen damit, die einzelnen Prozesse für den Kunden zu analysieren. Dabei fanden wir heraus, dass folgende Punkte erfasst werden müssten, um eine korrekte Nachkalkulation zu ermöglichen:

  • verwendetes Material für die Kabinenumhausung (Lager oder Zukauf)
  • eigene Personalzeiten
  • Maschinenzeiten
  • Kooperationsleistungen(zum Beispiel das Härten von Material)

Bisher konnte der Kunde nur eine grobe Nachkalkulation seiner Produkte durchführen. Er verglich, welche Produkte fertig geworden waren und was er damit insgesamt einnahm.

Lösung: Software inklusive mitlaufender Kalkulation

Auf Basis unserer Analyse führten wir eine Software ein, mit der man von der Angebotserstellung bis zur Auftragsabwicklung jeden einzelnen Schritt verfolgen kann. Zusätzlich bestückten wir die Maschinen mit Touch-Panels, über die man erfasst, wann welche Maschine an welchem Auftrag arbeitet und von wem die Maschine bedient wird. Die Abteilung Einkauf kümmert sich zudem um die Erfassung der Kooperationsleistungen, die ebenfalls in das System eingepflegt werden.

Durch diese Daten-Zusammenführung sieht der Kunde bereits bei Abschluss der Arbeiten, ob der Auftrag profitabel war oder zukünftig anders kalkuliert werden muss. Zudem erhält der Kunde eine mitlaufende Kalkulation, mit der er die aktuellen Kosten während der Produktion im Blick behält. Auftretende Probleme können dadurch schneller erkannt und gelöst werden.

Lösung für Maschinenersatzbau: Personal und Maschinen in der Produktion besser koordinieren.

Einen Hersteller von Schaufeln für Schaufelbagger berieten wir vor kurzem zum Thema Personalmanagement. Das Unternehmen suchte nach einer Möglichkeit, wie es sein Personal in seinen Werkstattbereichen effektiver einsetzen könnte. Gleichzeitig wollte das Unternehmen seinen Kunden eine genauere Auskunft geben können, wie lange die Produktion der Ersatzschaufeln dauern würde.

IST-Zustand: Koordination anhand von handschriftlichen Einsatzplänen

In dem Unternehmen fanden wir folgende Ist-Situation vor, wie es bisher den Einsatz des Personals in den einzelnen Bereichen organisierte:

  1. Für jeden Werkstattbereich existierte eine grobe Kalkulation, welcher Auftrag wo bearbeitet wurde.
  2. Jeder Mitarbeiter erhielt auf Basis dieser Kalkulation einen Plan, an welchem Auftrag er wann zu arbeiten hätte.
  3. Es existierten Wochen- und Tagespläne, in denen tabellarisch das Personal, die Maschinen und die Aufträge erfasst wurden.
  4. Alle Pläne wurden von Hand erstellt.

Zudem mussten wir bei der Suche nach einer Lösung folgende weitere Punkte berücksichtigen.

  • Nur in bestimmten Werkstattbereichen konnten bestimmte Aufträge erledigt werden.
  • Nur bestimmte Personen konnten bestimmte Maschinen bedienen.

Wir suchten nach einer Lösung, mit der man nicht nur die Mitarbeiter besser einsetzen, sondern gleichzeitig eine Soll-Ist Analyse der Arbeiten durchführen könnte. So sollten mittelfristig bessere Aussagen zu den Lieferzeiten zu treffen sein. Dies war notwendig, da die meisten Kunden einen konkreten Zeitpunkt benannt haben wollten, um selbst den Einsatz ihrer Schaufelbagger planen zu können.

Lösung: Soll-Ist Analyse und Koordination von Personal und Maschinen mit Hilfe einer Software

Unser Lösung bestand in einer Software, in der wir sämtliche vorhandene Daten erfassten. Wir konnten in dieser das Personal und deren Qualifikationen, die Maschinen und deren Möglichkeiten sowie einen groben Zeitaufwand pro Auftrag hinterlegen. Daraus ergab sich ein erster Einsatzplan und eine verbesserte Aussagemöglichkeit zu den Lieferzeiten. Gleichzeitig verringerten wir damit den zeitlichen Aufwand, der zuvor notwendig war, um die Einsatzpläne handschriftlich zu erstellen. Die Einsatzpläne wurden nach Einführung der Software nur noch an den Werkstattbereichsleiter übergeben, der sich anschließend um die Umsetzung kümmerte.

Im darauffolgenden Schritt begannen wir mit der Soll-Ist Analyse der einzelnen Arbeitsschritte. Wir erfassten die Zeit, die ein Mitarbeiter an einer Maschine für einen Auftrag benötigte und verglichen diese mit der in der Software hinterlegten Zeit. Waren Abweichungen vorhanden, wurde diese nach oben oder unten korrigiert. Mit der Zeit erhielten wir für das Unternehmen eine Zeittabelle, mit der die Angebotsabteilung konkrete Aussagen zu den Lieferzeiten treffen konnte.

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Lösung für Fernmeldebau: Angebotsmanagement – Angebote effektiv erstellen und managen

Vor kurzem berieten wir ein Unternehmen im Fernmeldebau zum Thema Angebotsmanagement. Das Unternehmen wollte das Erstellen und Verwalten der eigenen Angebote besser organisieren und verwalten.

Ist-Situation: Viele Insellösungen und hoher Zeitaufwand

Bei der Angebotserstellung ging das Unternehmen bisher so vor:

  1. Nachdem das Unternehmen eine Anfrage erhielt, wurde diese Anfrage in einer Excel-Tabelle erfasst.
  2. In einer weiteren Excel-Tabelle wurden die entsprechenden Werte hinterlegt und eine erste Kalkulation des Angebots durchgeführt.
  3. Anschließend erstellte man das Angebot in einer Word-Datei und verschickte es an den Interessenten.
  4. Bei Anpassungen an dem Angebot wurde ein neues Word Dokument angelegt und das geänderte Angebot erneut abgespeichert.
  5. Kam es zum Auftrag wurden die Daten des Kunden in ein Warenwirtschaftssystem übertragen.

Uns fiel sofort auf, dass viele der Informationen in verschiedenen Systemen verwaltet wurden. Die Mitarbeiter des Unternehmens verbrachten somit sehr viel Zeit damit, alle für sie relevanten Informationen zusammen zu suchen. Erst danach konnten sie die eigentliche Arbeit ausführen.

Als ein Beispiel möchten wir das Nachfassen der Angebote erwähnen. Das Unternehmen arbeitete in diesem Bereich sehr konsequent, allerdings auch mit einem großen Zeitaufwand. Denn wenn mehrere korrigierte Angebote an den Interessenten verschickt wurden, mussten sich die Mitarbeiter erst in den Angebotsverlauf einarbeiten und dabei mehrere Dokumente öffnen, um die Änderungen nachvollziehen zu können.

Lösung: Datenkonsistenz mit Hilfe einer Software gewährleisten

Unser Ziel war es somit, die Prozesse des Angebotes in einer Maske abzubilden. Denn nach unserer Kalkulation benötigten die Mitarbeiter des Unternehmens zusätzlich 5 bis 8 Stunden von der Angebotserstellung bis zum Auftrag, nur um die entsprechenden Informationen zwischen den jeweiligen Schritten zusammen zu suchen.

Wir fanden eine einfach Lösung für das Unternehmen: eine Software, mit der eine durchgängige Datenkonsistenz gewährleistet wurde. Alle Daten, die einmal erfasst wurden, konnten von jedem Mitarbeiter weiter verwendet und ergänzt werden. Dadurch war es möglich, Änderungen an den Angeboten mit einem Blick zu erfassen und leicht nachzuvollziehen. Alle weiteren Schritte, wie zum Beispiel das Nachtelefonieren nach Angebotsabgabe, können von nun an noch schneller abgearbeitet werden.

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Beratung Existenzgründer

01_existenzgruenderMit dem Schritt in die Selbständigkeit sind viele Risiken verbunden. Doch diese lassen sich minimieren. Existenzgründer, die sich beraten und begleiten lassen, sind nachweislich erfolgreicher. Denn mit einem geeigneten Mentor an Ihrer Seite legen Sie Ihre Ziele klarer fest und vermeiden viele Fehler, die andere schon gemacht haben.

Der Start in das eigene Unternehmen beginnt lange vor der Gründung. Von der Geschäftsidee über den Businessplan bis hin zum Geschäftskonzept unterstütze ich Sie. Gemeinsam schaffen wir die finanzielle Grundlage für Ihre Neugründung.

Sind Sie erfolgreich gestartet, begleite ich Sie als Coach weiter. Gemeinsam umschiffen wir die ersten großen Hürden. Wir etablieren das Marketing, gewinnen Kunden und sorgen für die ersten Umsätze. Mit der Zeit stabilisieren wir Ihr Unternehmen und entwickeln es weiter. Und bald werden Sie merken, dass Sie es alleine schaffen.

Gerade zu Beginn der Selbständigkeit müssen Sie mit jedem Euro rechnen. Deshalb kann Ihre Beratung gefördert werden. Damit Sie sich um die vielen Anträge nicht auch noch kümmern müssen, erledige ich das sehr gern für Sie. So haben Sie den Kopf frei für Ihre Ideen und können sich auf das Wesentliche, den Start in die Selbständigkeit, konzentrieren.