go-innovativ – Förderung im Innovationsmanagement für Industrie und Wirtschaft

Robot arm in a factory

Deutschland belegt hinter Schweden Rang 2 der innovativsten Länder, weltweit ist es sogar der vierte Platz. Damit dies auch zukünftig so bleibt, bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit den Innovationsgutscheinen ein starkes Förderprogramm an.

Beratung und Effektivierung – die Leitfäden der Innovation

Eine Optimierung des eigenen Innovationsmanagements durch externe Beratungsleistungen steht dabei im Vordergrund. Unterteilt werden die BMWi-
Innovationsgutscheine in zwei Kernpunkte:

  • Beratung zur Professionalisierung des Innovationsmanagements (go-innovativ)
  • Beratung zur Steigerung von Rohstoff und Materialeffizienz (go-effizient)

Das eigene Innovationsprojekt wird vom BMWi analysiert und bei konkretem Realisierungskonzept ohne großen bürokratischen Rahmen unterstützt. Sie zahlen als Unternehmer lediglich den Eigenanteil von 50 % sowie die Umsatzsteuer. Der Förderzeitraum dauert von voraussichtlich 2014 bis Ende 2016.

So funktioniert go-innovativ

Interessierte Unternehmen können dabei externe Beratungen in Anspruch nehmen mit dem Zweck, innovative Lösungen für Produkte, Verfahren und Prozesse zu entwickeln, damit den Absatzmarkt zu erweitern und neue Kunden zu gewinnen. Die Suche nach neuen Kooperationspartnern, besonders aus der Wirtschaft, ist hier ebenso wichtig. Das externe Beratungsunternehmen steht durch Begleitung und Controlling den Unternehmen zur Seite. Ein weiterer Aspekt ist die Reduzierung technischer Risiken und Transaktionskosten. Das Unternehmen kann dabei zwei Leistungsstufen in Anspruch nehmen.

  • Stufe 1 – Potenzialanalyse. Hier werden Stärken/Schwächen-Profile erstellt, der Zeitbedarf ermittelt sowie die Marktfähigkeit der Innovation getestet.
  • Stufe 2 – Realisierungskonzept/externes Projektmanagement. Hier geht es um die Praxisanwendung und bspw. um die Suche nach passenden Technologiegebern.

Geknüpft ist dieses Angebot an einige Grundvoraussetzungen. Ihr Unternehmen muss seinen Sitz in Deutschland haben und dabei weniger als 100 Beschäftigte besitzen. Der Jahresumsatz darf nicht höher als 20 Millionen Euro sein. Außerdem sollen es Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sein, einschließlich derer des Handwerks mit technologischem Potenzial.

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